Negev / 10 Tage Erlebnis-Reise
ILNEV
Asien / Israel
Erlebnis-Reisen
Im Handwerker-Souk hat Jesus vor 2.000 Jahren seine Sandalen nähen lassen. Und so geht es fort, lebendige Biblische Geschichte. Eine faszinierende Reise zu den Stationen, die so unwirklich weit weg schienen: See Genezareth, Totes Meer, der Ölberg und über den Palmsonntagsweg zur Kirche aller Nationen im Garten Gethsemane. Ein Kvittelchen noch in die Klagemauer stecken, dann der Stall zu Efrata bzw. Beit Lechem. Bethlehem nennt ihn die Bibel. Geburtskirche ist der gemeinsame Nenner.

Bilder

Highlights

  • Küstenstädte mit Geschichte: Tel Aviv & Haifa
  • Kibbuz-Erfahrung am See Genezareth
  • Totes Meer im Schwebezustand
  • Besuch des Projekts Wadi Attir in der Negev
  • Altstadt von Jerusalem
  • Ausflug nach Bethlehem

Leistungen

  • Erlebnis-Reise mit höchstens 12 Gästen
  • Garantierte Durchführung aller Termine
  • Linienflug mit Lufthansa oder Austrian Airlines nach Tel Aviv und zurück
  • Rail&Fly der Deutschen Bahn zum Flughafen und zurück
  • Reiseminibus mit Klimaanlage
  • 9 Übernachtungen in Hotels sowie in einem Kibbuz
  • Täglich Frühstück, 2 x Mittagessen, 3 x Abendessen
  • Begegnung mit Amna in Kafr-Qara
  • Tour durch einen Kibbuz am See Genezareth
  • Baden im Toten Meer
  • Wandern im Canyon En Awdat
  • Besuch des Projekts Wadi Attir in der Negev
  • Treffen mit israelischen Siedlern
  • Ausflug nach Bethlehem im Westjordanland
  • Nationalparkgebühren und Eintrittsgelder
  • Seele-Liebe-Herz-Paket
  • 100 m² Regenwald auf Ihren Namen
  • Deutsch sprechende einheimische Reiseleitung

Weitere Leistungen

  • Einzelzimmer: 1.100 €
  • Abflughafen: DE 100 € / AT ab 100 € / CH ab 100 €
  • Sitzplatzreservierung auf dem Langstreckenflug: ab 60 €
  • Linienflug in der Business Class: ab 900 €
  • Rail&Fly in der 1. Klasse: 80 €
Reiseagentur Heike Plümacher
Heidackerstr. 16
40764 Langenfeld

Tel.: +49 (0) 212 2334486
Email: h.pluemacher@reiseagentur.org

Reiseverlauf

  • 1. Shalom!
    Die Vorfreude auf diesen Tag war lang, heute geht es endlich los. Sie fliegen nach Israel. Machen Sie es sich an Bord bequem und genießen Sie die Reise in eines der historischsten Länder der Erde. Nach der Landung erfolgt der Transfer zu Ihrem Boutique-Hotel in Tel Aviv.
  • 2. Moderne Metropole am Mittelmeer
    Am Morgen werden Sie bereits gespannt von Ihrer Reiseleitung erwartet, die sich darauf freut, Ihnen in den nächsten Tagen ihre Heimat zu zeigen. Sie beginnen heute das Abenteuer Israel mit einer Stadtrundfahrt durch Tel Aviv. Ein besonderes Augenmerk sollten Sie auf die allgegenwärtige Bauhaus-Architektur legen, die der »Weißen Stadt« sogar einen UNESCO-Weltkulturerbe-Titel eingeheimst hat. Die in den 1920er-Jahren in Deutschland sehr verbreitete Bauform mit dem Credo »Form folgt der Funktion« wurde von den überwiegend deutschen Flüchtlingen des Nazi-Regimes in den 1930er-Jahren nach Israel gebracht, als schnell neuer Wohnraum benötigt wurde. Jaffa, die orientalische Schwester Tel Avivs wurde hingegen schon rund 4.500 Jahre früher besiedelt und ist einer der Schauplätze der Apostelgeschichte. Anschließend sind Sie mit Doris, die uns als christliche Araberin den besten Einblick in das Leben zwischen den zwei Welten in Israel geben kann, im Café Anton auf einen Kaffee verabredet. Auf der Rückfahrt zu Ihrem Boutique-Hotel legen Sie noch einen Stopp am Carmel-Markt ein. Der Open-Air-Markt ist der größte und bekannteste in Tel Aviv. Egal, ob Sie Gewürze, Gemüse oder Kleidung zum Schnäppchenpreis suchen - hier finden Sie sie mit Sicherheit. Bereiten Sie sich auf eine authentische und lebendige Erfahrung im Nahen Osten vor.
  • 3. Von Tel Aviv über Caesarea nach Haifa
    Auf halbem Weg zu unserem heutigen Tagesziel Haifa halten Sie in Caesarea, um die faszinierenden Ausgrabungen des direkt am Meer gelegenen Herodes-Palastes zu bestaunen. Sie laufen zwischen den antiken Ruinen der Paläste und Tempel, entlang der Stadtmauer am alten Hafen. Ihr Weg führt Sie weiter nach Wadi Ara. Hier erleben Sie hautnah die Komplexität des täglichen Miteinanders der jüdischen und arabischen Israelis mit den Palästinensern. Und Hand aufs Herz: Was wissen Sie über den Status der Frau in der modern-muslimischen Gesellschaft? Wahrscheinlich eher Schwammiges, aber das ändert sich heute. In Kafr-Qara treffen wir uns mit Amna, die uns bei einem leichten Mittagessen an ihrer Lebensgeschichte teilhaben lässt, bevor Sie in der Hafenstadt Haifa in Ihr Boutique-Hotel einchecken.
  • 4. Vom Mittelmeer nach Galiläa
    Den heutigen Tag starten Sie in Haifa. Sie treffen einen Repräsentanten, der aktiv zum Konzept der Koexistenz in Haifa beiträgt. Neue Einblicke in das Zusammenleben in der Stadt bereichern ihre bisherigen Eindrücke. Anschließend fahren Sie zu einem Aussichtspunkt, von wo eine tollen Blick auf das Panorama der Bucht von Haifa und die beeindruckenden Bahai-Gärten haben. Die Hängenden Gärten gehören zum UNESCO-Weltkulturerbe und gelten als Friedenssymbol der Bahai, einer Religionsgemeinschaft, die an die Einheit der Menschen in ihrer Vielfältigkeit glaubt. Sie erobern heute die alte Kreuzfahrerstadt Akkon, eine der wohl orientalischsten Städte Israels. Damit sind Sie zumindest Napoleon einen Schritt voraus, der mit den Worten »Wer Akkon erobert, erobert die Welt« seine erfolglose Belagerung nach nur wenigen Tagen wieder aufgeben musste. In der Altstadt wandeln wir auf den Spuren der Kreuzritter und Araber durch ein Labyrinth von Gassen, vorbei an kleinen orientalischen Märkten und Kunsthandwerkern. Am frühen Nachmittag fahren Sie durch die Berge Galiläas ins weltbekannte Nazareth. In der Heimatstadt Jesu besichtigen Sie die Altstadt und den arabischen Souk, bevor Sie zur Verkündigungsbasilika gelangen. In der Höhle erschien dem katholischen Glauben nach der Erzengel Gabriel der Heiligen Jungfrau Maria, um ihr die Frohe Botschaft der unbefleckten Empfängnis zu verkünden. Anschließend geht es in ein Kibbuz. Hier erfahren Sie aus erster Hand etwas über den Aufbau und das Zusammenleben in den ländlichen Kollektivsiedlungen, die in Israel weit verbreitet sind.
  • 5. Vom See Genezareth zum Toten Meer
    Heute geht es zunächst auf die Golanhöhen. Das Bergland bietet nicht nur einen grandiosen Ausblick, sondern hat auch eine wichtige strategische Bedeutung für die Region. Am grünen Nordufer des See Genezareth entlang fahren Sie zum Berg der Seligpreisungen. Vielleicht kennen Sie die Überlieferung, nach der Jesus dort seine Jünger erwählt hat. Mehrere der Jünger entstammten dem Fischerdorf Kapernaum, in dem man noch heute Ruinen verschiedener Kirchentypen finden kann. In Tabgha fand vor 2.000 Jahren die wundersame Brotvermehrung des Matthäusevangeliums statt. Zum Dank widmeten die frühen Christen diesem Ereignis eine Kirche, deren filigrane Mosaiken Sie heute zu sehen bekommen. Durch das Jordantal geht es weiter zum Toten Meer, dem mit 400 Meter unter dem Meeresspiegel tiefsten Punkt der Erde. Hier haben Sie die seltene Gelegenheit, im Wasser zu schweben. Mit einem Salzgehalt von fast 30 Prozent können Sie sich entspannt zurücklehnen und die bizarre Landschaft um Sie herum bestaunen. Vereinzelt finden sich sogar Salzsäulen, die wie Stalagmiten aus dem Wasser ragen.
  • 6. Von der Bergfestung Masada zum Ramon-Krater
    Mit der Seilbahn geht es am Morgen hinauf zum Tafelberg von Masada. Hier thront die ehemalige Felsenfestung von König Herodes auf einem isolierten Bergplateau oberhalb des Toten Meeres. Das archäologische Ausgrabungsgelände wurde 2001 in die Liste des Weltkulturerbes aufgenommen. Genießen Sie die einmalige Aussicht, bevor es wahlweise wieder mit der Seilbahn oder zu Fuß hinabgeht. Anschließend geht es zum Berg Avnun. Hier bietet sich Ihnen ein beindruckender Blick auf den »Großen Krater«. Begeben Sie sich auf Spurensuche. Wer findet die Felsmarkierungen, mit deren Hilfe Beduinen seit Jahrhunderten untereinander kommunizieren? Und können Sie sie auch entschlüsseln? Nachdem Sie gemeinsam mit Ihrer Reiseleitung die »Zeitung« der Einheimischen dechiffriert haben, fahren Sie nach Mitzpe Ramon, einer Kleinstadt am Rande des Ramon-Kraters. Der größte Erosionskrater in der Negev misst hier an seiner breitesten Stelle fast 40 Kilometer und steht heute unter Natur- und Landschaftsschutz. Genießen Sie hier zum Sonnenuntergang die spektakuläre Aussicht auf die einzigartige Geologie der Kraterlandschaft.
  • 7. Von der Wüste Negev nach Jerusalem
    Ihr erster Stopp ist heute der Nationalpark En Awdat. Hier grub eine Quelle einen gewaltigen Canyon in den weichen Kalkstein, dessen vorderen Teil auch ungeübte Wanderer durchqueren können. Rund einen Kilometer weit führt der Weg vorbei an Sträuchern, niedrigen Bäumen und nahezu senkrechten Felswänden, über denen Geier kreisen. Die Negev – das hebräische Wort bedeutet so viel wie trocken – nimmt mehr als die Hälfte der Fläche Israels ein, und so karg und unwirtlich sie auch sein mag, so beharrlich versuchen die Israelis seit der Staatsgründung, diesem unbewohnbaren Flecken Erde blühende Landschaften abzutrotzen. So ist die Wüste die einzige weltweit, die schrumpft, statt zu wachsen. Für die Beduinen jedoch war die Negev immer ihre Heimat, lange bevor es irgendwelche Staaten gab. Im Wadi Attir trifft heute Tradition auf Moderne: Nach alter beduinischen Landwirtschaftsform werden im kargen Wüstenland nachhaltige Projekte zur Energiegewinnung und Tierzucht realisiert. Im Besucherzentrum erfahren Sie mehr von den Erfolgen wie Niederlagen bei der Kultivierung der Wüste. Sie verlassen Sie die Negev und fahren nach Jerusalem, wo Sie die nächsten drei Nächte wieder in einem kleinen Boutique-Hotel umsorgt werden.
  • 8. Ausflug nach Palästina
    Zunächst sind Sie zu Besuch in einer traditionellen israelischen Siedlung eingeladen, um dort die Einheimischen mit Ihren Fragen zu löchern. Anschließend fahren Sie zum Grenzübergang vom Westjordanland, wo Sie Ihre palästinensische Reiseleitung treffen, die sich darauf freut, gemeinsam mit Ihnen die Altstadt Bethlehems zu erkunden. Die sehr fruchtbare Umgebung mit den zahlreichen Getreidefeldern, Obstplantagen, Weinbergen und Olivenhainen gab der Stadt den Namen »Stadt des Brotes«. Sie schlendern vorbei an einem Meer aus sandsteinfarbenen Bauten, bis Sie schließlich zum wichtigsten aller christlichen Wallfahrtsorte gelangen. Die Geburtskirche kann lediglich durch das nur 1,20 Meter hohe »Tor der Demut« betreten werden. Eine reine Vorsichtsmaßnahme, um der Entweihung dieses allerheiligsten Ortes durch berittene türkische Feindeskämpfer vorzubeugen. Nachdem Sie sich von dem beeindruckenden frühchristlichen Kirchenbau losreißen konnten, sind Sie zum Mittagessen bei einer palästinensischen Familie eingeladen. Genießen Sie die lokale Küche und erfahren Sie aus erster Hand, wie die Situation der Region vom einfachen Volk verstanden wird. Voller neuer Eindrücke und gestärkt, besuchen Sie dann das Bildungszentrum Talitha Kumi, das vor über 150 Jahren als Kinderheim für arabische Mädchen gegründet wurde. Das vom Berliner Missionswerk getragene älteste evangelische Bildungswerk in der Region soll palästinensischen Jungen und Mädchen eine anspruchsvolle Bildung und Erziehung vermitteln, trotz der oft ärmlichen Verhältnisse. Zurück am Grenzübergang, wartet bereits Ihre israelische Reiseleitung wieder auf Sie. Nachdem Sie erneut das Fahrzeug wechseln, besuchen Sie die Internationale Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem in der Neustadt von Jerusalem. Diese erinnert an die nationalsozialistische Judenvernichtung und dokumentiert sie. Besonders eindrucksvoll ist die »Halle der Namen« am Ende des Rundgangs durch das Museum.
  • 9. Die Altstadt von Jerusalem
    Ihr Tag startet auf dem Ölberg. Vom Auferstehungsort Jesu aus haben Sie einen tollen Blick auf die Altstadt. Über den Palmsonntagsweg gelangen Sie später zur Kirche aller Nationen im Garten Gethsemane. Werfen Sie unbedingt einen Blick auf die beeindruckenden Mosaike des Sakralbaus, bevor Sie über das Löwentor die Altstadt Jerusalems betreten. Auf der Via Dolorosa folgen Sie den Stationen des Kreuzweges bis zur Grabeskirche. Sie überspannt sowohl den Golgatha-Felsen, auf dem Jesus hingerichtet wurde, als auch den mutmaßlichen Ort seines Grabes und zählt als eine der heiligsten Stätten des Christentums. Von dort aus gehen Sie über den arabischen Basar weiter ins jüdische Viertel, wiederrum zum heiligsten Ort des Judentums. Die Klagemauer stellt die Westmauer des ehemaligen Zweiten Jerusalemer Tempels dar. Vom Berg Moriah, dem Tempelberg, stammt laut jüdischer Überlieferung die Erde, aus der Gott Adam erschaffen hat. Aus den Ritzen der Mauer werden Sie zuhauf Zettel blitzen sehen. Auf diese sogenannten Kvittelchen schreiben die Juden Botschaften des Dankes und der Bitte, die einzig Ihrem Gott zu lesen erlaubt sind. Anschließend besichtigen Sie die ehemalige Hauptsynagoge Hurva von außen, die nach ihrer Zerstörung 1948 erst 2005 wieder vollständig aufgebaut wurde. Zum Abschluss verabschieden Sie sich von Ihrer Reiseleitung in gemütlicher Runde im Hotel bei einem Abschiedsgetränk.
  • 10. Yalla Bye!
    Heute erfolgt der Transfer zum Flughafen in Tel Aviv, von wo Sie Ihren Rückflug zu Ihrem Heimatflughafen antreten.